Seit dem Frühjahr 2009 engagiert sich die „Initiative Abenteuerspielplatz“ für die Einrichtung eines Abenteuerspielplatzes in Weinstadt. Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Rolf Weller, stellte am 19. Oktober die Initiative den Mitgliedern der FWW-Gemeinderatsfraktion am ihr Kon­zept für einen solchen Abenteuerspielplatz vor. An die kurze Präsentation schloss sich ein inten­siver und offener Meinungs­austausch zwischen den Initiatoren und den Gemeinderäten aus den Reihen der Freien Wähler an, in der neben dem Thema Finanzierung und Standort vor allem auch das pädagogische Konzept und die Adressaten eines Angebots diskutiert wurden.

Wie auch den dem Gespräch teilnehmenden Vertretern der Initiative Abenteuerspielplatz mitge­teilt wurde, begrüßen die Freien Wähler nachdrücklich das bürgerschaftliche Engagement der Initiative für die Errichtung eines Abenteuerspielplatzes und befürworten, das bestehende Fre­izeit- und außerschulischen Bildungsangebot in Weinstadt für Jugendliche um einen Abent­euer­spielplatz zu ergänzen. Die Gemeinderatsfraktion bejaht auch, dass die Stadt der Initiative bzw. inzwischen gegründeten Förderverein für den geplanten Abenteuerspielplatz ein Grundstück in angemessener Größe zur Verfügung stellt. Skeptisch beurteilt wurde von den FWW-Gemeinde­räten allerdings die Möglichkeit, dass sich die Stadt auch an den weiteren Investitions- sowie vor allem an den Personal­kosten für die gewünschte Betreuung des Abenteuerspielplatzes durch pädagogische Fachkräfte beteiligen kann. Mit Blick auf die aktuelle Haushaltslage und die finanziellen Perspektiven Weinstadt sahen die Gemeinderäte hierfür derzeit hierfür nur geringe Chancen.

Eingehend diskutiert wurde unter anderem auch, ob sich das Angebot bzw. die Angebote eines Abenteuerspielplatzes tastsächlich, wie im Konzept der Initiative vorgesehen, vorrangig an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14/15 Jahren wenden sollte oder nicht eher oder auch an jüngere Kinder ab 6-8 Jahre.

Grundsätzlich zu klären ist aus Sicht der FWW-Gemeinderatsfraktion schließlich auch noch, wo der beste Standort für einen solchen Abenteuerspielplatz sein könnte. Die von der Stadtverwal­tung angedachte Ansiedlung auf dem sogenannten „Werferplatz“ hinter dem Stadion am Sport- und Bildungszentrum in Endersbach wäre aus Sicht der FWW-Gemeinderäte nicht optimal, weil in diesem Falle dauerhaft keine Möglichkeit mehr bestehen würde, größere Leichtathletik-Wett­kämpfe in Weinstadt durchzuführen, und die Einrichtung eines Abenteuerspielplatzes in diesem Falle zu Lasten des Sports und der sporttreibenden Vereine in der Stadt gehen würde.

H. Korthöber Pressereferent der FWW


 
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