Auf ein reges Interesse stieß das Bürgergespräch der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler am 24. Februar. Zahlreiche Weinstädter Bürgerinnen und Bürger waren nach Strümpfelbach in das Gasthaus „Zur Linde“ gekommen, um sich von der Fraktion über die in Finanzlage sowie der Haushalt 2010 der Stadt Weinstadt informieren zu lassen, ihre Meinung zu den städtischen Finanzen kund zu tun und mit den Gemeinderäten über dieses Thema zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch die Isolde Schurrer, Vorsitzende der Freien Wähler Weinstadt e.V. und einer Vorstellung der wesentlichen Haushaltsdaten durch den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler, Rolf Weller, folgte eine mehrstündige lebhafte und dabei sehr sachliche Diskussion mit den Gästen.

Erwartungsgemäß waren das Engagement der Stadt zum weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Weinstadt sowie der geplante Neubau eines Schwimmbades in Endersbach an Stelle des maroden Cabrios zentralen Diskussionsthemen. Ebenso debattierten die Gäste mit den Gemeinderäten aber auch über zahlreiche weitere wichtige kommunalpolitische Themen. Hierzu gehörten die geplanten Maßnahmen zu einem besseren Hochwasserschutz, die vorgesehenen und notwendigen Sanierungs­maßnahmen am Bildungszentrum und an anderen städtischen Gebäuden, die Nachnutzung der alten Rathäuser, die Entwicklung neuer Gewerbegebiete. Weitere Themen waren die personelle Ausstattung der Stadtverwaltung sowie die notwendigen Investitionen für die Feuerwehren und die Zusammenarbeit zwischen den Wehren der verschiedenen Stadtteile.

Die Fraktion der Freien Wähler im Gemeinderat bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bürgergesprächs sehr herzlich für die gute und konstruktive Diskussion und die zahlreichen Anregungen, wo die Stadt in den nächsten Jahren schwerpunktmäßig sich engagieren sollte und wo sie sparen könnte. Wie bereits von Rolf Weller im seinem Schlusswort zu dem Bürgergespräch angekündigt, wird die Fraktion sich bemühen, alle Anregungen und Meinungen in den weiteren Haushaltsberatungen zu berücksichtigen.

H. Korthöber, Pressereferent Freie Wähler Weinstadt e.V.