In der Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses am 05. Juli war das Thema Jugendgemeinderat ein zentraler Tagesordnungspunkt. Ausführlich wurde das Gremium über die Aktivitäten und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Jugendgemeinderat sowie die von diesem Gremium in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung erarbeiteten, detaillierten Vorschlägen zur Einrichtung und Arbeitsweise eines Jugendgemeinderates informiert.

Die Freien Wähler befürworten einmütig die Einrichtung eines Jugendgemeinderates in Weinstadt und unterstützen einen entsprechenden Vorschlag der Verwaltung. Ebenso kurz wie und bündig wie treffend brachte es FW-Stadtrat Tibor Randler in der Sitzung auf den Punkt: „Ein Jugendgemeinderat ist eine Bereicherung für die Stadt und eine Bereicherung für den Gemeinderat

Die Arbeitsgruppe Jugendgemeinderat habe in den vergangenen Jahren nachdrücklich bewiesen, dass bei nicht wenigen Weinstädter Jugendlichen grundsätzlich Interesse an der Kommunalpolitik und ebenso die Bereitschaft vorhanden sei, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Frühere Bedenken auch der Freien Wähler, dass dies nicht so sein könnte, haben sich erfreulicherweise überhaupt nicht bestätigt.

Die Freien Wähler stehen auf dem Standpunkt, dass ein Jugendgemeinderat besser als alle anderen Beteiligungsformen den Weinstädter Jugendlichen die Möglichkeit bietet, ihre Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge in der Kommunalpolitik gegenüber dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung der Weinstädter Jugendlichen zu artikulieren. Zugleich können über einen Jugendgemeinderat die Jugendlichen bei allen bei Planungen und Vorhaben auf kommunaler Ebene, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise einbezogen werden.

In einem Punkt besteht für die Freien Wähler aber auch kein Zweifel: Ein Jugendgemeinderat in Weinstadt wird nur eine Erfolgsgeschichte sein, wenn die Jugendlichen, die sich in und für dieses Gremium engagieren, das Gefühl haben, dass sie, ihr Engagement und ihre Ideen von der Verwaltung, dem Gemeinderat und der Bürgerschaft auch wirklich ernst genommen wird. Hier sind Verwaltung und Kommunalpolitik in der Pflicht!

Wie hatte es FW-Stadträtin Sabine Dippon bereits im Juni 2011 formuliert: „Wir müssen von Anfang ein Vertrauensverhältnis zwischen uns Stadträten und den Mädchen und Jungen schaffen.“ Nur dann könne man die Jugendlichen von der Idee überzeugen.“ Die Jugendlichen müssten wissen, dass sie vom Erwachsenen-Gemeinderat ernstgenommen werden. „Sie müssen wissen, dass sich ihr Engagement und ihre Beteiligung auszahlen.“ Die Freien Wähler Weinstadt werden dementsprechend handeln.

H. Korthöber, Freien Wähler Weinstadt e.V.


 
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