Über hundert Mitglieder und Freunde konnte der Vorsitzende der Freien Wähler im Rems-Murr-Kreis, Norbert Wiedmann aus Alfdorf, am 20, März im Waiblinger Bürgerzentrum zum Wahlkampfauftakt begrüßen. Unter den Gästen befanden sich neben den amtierenden Fraktionsmitgliedern aus dem Regionalparlament, dem Kreistag und den Gemeinderäten auch der Vorsitzende des Landesverbandes, der Vaihinger Oberbürgermeister a.D., Heinz Kälberer und der Gastreferent Dr. Wilhelm Knelangen von der Universität Kiel.

Kälberer führte in seinem Impuls-Referat aus, dass die „Freien Wähler“ parteipolitisch ungebunden sind, wie 95 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung. Ärgerlich für die parteiunabhängigen Freien Wähler ist der Umstand, dass eine Partei sich desselben Namens bedient und zuletzt bei den Bundestagswahlen und im Mai 2014 auch bei der Europawahl antritt, allerdings ohne große Aussicht auf Erfolg.

Waiblingens Oberbürgermeister Andreas Hesky, Fraktionsvorsitzender der Regionalfraktion und Kreisrat zeigte in einem Kurzreferat die Perspektiven bürgernaher Kommunalpolitik auf. „In den vergangenen Jahren haben die Freien Wähler für die Menschen in der Region viel erreicht. In den kommenden Jahren wollen die Freien Wähler dafür kämpfen, dass Stuttgart nicht mehr Stauhauptstadt Deutschlands bleibt“, so Andreas Hesky. Weitere wichtige Themen sind für die Freien Wähler das Problem Wohnungsbau, insbesondere auch im Rems-Murr-Kreis und der weitere Ausbau der alternativen Energien.

Dr. Wilhelm Knelangen vom Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität in Kiel zeigte in seinem Vortrag die Perspektiven bürgernaher Kommunalpolitik auf. In den vergangenen Jahren, so Knelangen, ging die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen stetig zurück. Dies sei ein Alarmsignal und hat laut seinen Studien verschiedene Ursachen. Zwar bedeute die zurückgehende Wahlbeteiligung nicht das Ende der Kommunalpolitik, jedoch müsse diese Bürgerbeteiligung stärken. Gerade die parteiunabhängigen Gruppierungen der Freien Wähler in der Kommunalpolitik seien hier besonders gefordert, könnten aber zugleich bei diesem Thema aufgrund ihres besonderen Profils viel bewirken.

Sowohl das Referat von Andreas Hesky als auch der Vortrag von Dr. Knelagen stehen allen Interessierten hier zur Ansicht und zum Download zur Verfügung.:

2014-03-14 Rede OB Kreiskonferenz 03-2014

2014-03-18 Rede Dr. Knelangen-Kreiskonferenz 03-2014

 

 

 


 
 


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