Bildung!… Diese Worte sind über einem kleinen Jungen auf einem Wahlplakat der Freien Wähler zu sehen. Für diese Werte stehe ich ein!

Im Rahmen der Thematik des Wandels in der Schullandschaft  in Weinstadt – stellvertretend seien hier die Begriffe Gemeinschafts- und Ganztagesschule genannt – möchte ich mich bei einer Wahl in den Gemeinderat für die Interessen der Eltern und Schüler einsetzen. Weinstadt steht hier als Schulträger vor großen und interessanten Herausforderungen.

Ich finde es sehr gut, dass die Verwaltung der Stadt Weinstadt die Werkrealschule bei ihrem Ent­schluss auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule nicht unter Zugzwang setzte und ihr die notwendige Zeit einräumte. Jedoch auch hier stellt sich die Frage wie kann und soll sich die Realschule weite­rhin positionieren. Hier ist mit Bedacht und ohne Hast vorzugehen.

Auch die Ganztagesschule ist eine sinnvolle und notwendige Einrichtung, nicht nur an den Grund­schulen. Hier ist Weinstadt gedanklich schon weiter als so manch anderer Träger im Umfeld. Jedoch auch hier dürfen die anderen bisherigen Formen wie etwa die Kernzeit­-Betreuung nicht Konkurrenz  von der Ganztagesschule erhalten, sondern sind sinnvoll im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten miteinander zu ergänzen.

Im Rahmen dieser Überlegungen sind auch die bisherigen außerschulischen Möglichkeiten, die etwa von Vereinen angeboten werden, miteinzubeziehen.  Es dürfen auf jeden Fall keine einseitigen Lösungen herauskommen. Deshalb stellt sich für mich auch nicht die Frage ob G8 oder/und G9, sondern welchen Beitrag die Gemeinschaftsschule alleine bzw. in Kombination mit den beruflichen Gymnasien hier übernehmen kann und soll.

Ernst Starkloff, Strümpfelbach, Kandidat auf der Liste der Freien Wähler zur Gemeinderatswahl am 25. Mai (Listenplatz 25)


 
 


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